Wenn du einen Hoodie produzierst, ist eine der ersten Entscheidungen: French Terry oder Fleece? Die Antwort klingt technisch — hat aber direkten Einfluss auf das Tragegefühl, die Saison-Eignung und die Positionierung deiner Marke.
Was ist French Terry?
French Terry ist ein Schlaufenstrick — außen glatt, innen weich durch herausragende Schlaufen. Der Stoff ist leichter und luftiger als Fleece, reguliert Körperwärme besser und fühlt sich angenehm gegen die Haut an. Er gilt als der 'cleane' Hoodie-Stoff: casual, aber nicht zu warm.
- Gewicht: 240–320 g/m²
- Ideal für: Frühling, Herbst, Übergangszeit
- Look: Sauber, minimalistisch, zeitlos
- Pflege: Einfach, formstabil
- Druckeignung: Sehr gut für Siebdruck & Stickerei
Was ist Fleece?
Fleece ist ein gebürstetes Strickgewebe — außen und innen aufgeraut für maximale Wärme. Er ist weicher, voluminöser und kuscheliger als French Terry. Fleece-Hoodies sind das Winter-Produkt schlechthin: schwer, warm und mit einem unverwechselbaren Volumen.
- Gewicht: 280–380 g/m²
- Ideal für: Herbst, Winter, Outdoor
- Look: Voluminös, sportlich, warm
- Pflege: Kann bei minderwertigen Qualitäten fusseln
- Druckeignung: Stickerei bevorzugt; Siebdruck auf Außenseite möglich
„French Terry ist der Alltags-Hoodie. Fleece ist das Statement-Stück für die kalten Monate.“
— palstudios Produktentwicklung
Loopback — die dritte Option
Loopback (auch 'Brushed Terry') ist eine Premiumvariante: Die Innenschlaufen sind gebürstet und fühlen sich weich an wie Fleece, der Stoff ist aber strukturierter als klassischer Fleece. Viele Premium-Brands nutzen Loopback als Kompromiss für ganzjährige Kollektionen.



